antenne

Beziehung zwischen der Anzahl von Handy-Verträgen und dem Auftreten von Hirntumoren in 19 U.S.-amerikanischen Bundesstaaten

Es bestehen einige Bedenken hinsichtlich der negativen gesundheitlichen Auswirkungen von Mobiltelefonen, vor allem hinsichtlich der Möglichkeit, dass die schwachen Mikrowellen-Signale von den Handyantennen Hirntumore verursachen oder das Wachstum von subklinischen Tumoren beschleunigen könnten. Wir analysierten die Daten aus dem statistischen Bericht "Primäre Gehirntumoren in den Vereinigten Staaten" und staatliche und lokale Handyabonnement-Daten aus den Jahren 2000 bis 2004 und 2007. Es ergab sich ein bedeutsamer Zusammenhang zwischen der Zahl der Handyabonnements und Hirntumoren in neunzehn US-Bundesstaaten (r = 0,950, P <0,001). Da eine erhöhte Anzahl sowohl von Handyabonnements als auch Hirntumoren allein aufgrund der Tatsache bestehen könnte, dass einige Staaten, wie New York, eine viel größere Bevölkerung als andere Staaten, wie North Dakota, haben, wurde eine multiple lineare Regressionsanalyse durchgeführt mit der Anzahl der Hirntumoren als abhängige Variable sowie Handyabonnements, die Bevölkerung, mittleres Familieneinkommen und mittleres Alter als unabhängige Variablen. Der Einfluss von Handyabonnements war signifikant (P = 0,017), und unabhängig vom mittleren Familieneinkommen (P = 0,894), der Bevölkerung (P = 0,003) und dem Alter (0,499). Die sehr lineare Beziehung zwischen Handy-Nutzung und dem Auftreten von Hirntumoren ist beunruhigend und bedarf weiterer epidemiologischer Untersuchungen. In der Zwischenzeit wäre es klug, die Exposition aller Quellen von elektromagnetischer Strahlung zu begrenzen.

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