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Australischer Hirntumorspezialist warnt vor Mobiltelefonen
Auswertung von über 100 Studien
Im Februar veröffentlichte der australische Wissenschaftler G. Khurana die Ergebnisse seiner Übersichtsarbeit über veröffentlichte Studien zum Hirntumorrisiko durch Mobiltelefone. Prof. Khurana ist Neurochirurg an der Medizinischen Hochschule in der australischen Hauptstadt Canberra.
Seine Schlußfolgerungen:
Zusammengefasst weisen die Studien eindeutig darauf hin, dass die Verbindung zwischen Mobiltelefonen und Gehirntumoren nicht länger als Mythos angesehen werden darf. Einzel- und Massenklagen wegen der Verknüpfung zwischen Mobiltelefonen und Hirntumoren wurden in den USA eingeleitet, und zumindest eine davon wurde schon erfolgreich abgeschlossen. Die Zeit zwischen Beginn des regelmäßigen Gebrauchs eines Mobiltelefons und der Diagnose eines bösartigen Hirntumors in einem dafür empfänglichen Individuums dürfte in der Größenordnung von 10 bis 20 Jahren liegen. In den Jahren 2008 bis 2012 werden wir diese Beobachtungsdauer erreicht haben, um damit zu beginnen, definitiv die Auswirkung dieser weltweiten Technologie auf die Häufigkeit von Gehirntumoren zu beobachten. Gegenwärtig gibt es genügend Beweise und auch technologische Möglichkeiten, um von Industrie und Regierungen Sofortmaßnahmen einzufordern, die die Belastung der Verbraucher durch elektromagnetische Strahlung reduzieren, die Verbraucher eindeutig auf mögliche Gefahren aufmerksam machen und sie anleiten, wie sie mit dieser Technologie sicher und vernünftig umgehen können. Es ist zu erwarten, dass diese Gefahr weit größere Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit hat als Asbesth und Rauchen. Sie betrifft uns alle direkt, besonders die jüngere Generation, einschließlich sehr junger Kinder.

Prof. Khurana gibt deshalb folgende Vorsorgeempfehlungen:
Für die Allgemeinheit: Für die Telekommunikationsindustrie:
Sichere und bezahlbare Abschirmeinrichtungen für Mobiltelefone sowie deren Bluetooth- und Headset-Zubehör sowie Verbesserung der Qualität des Freisprechmodus der Mobiltelephone.

Für Mitglieder des Gesundheitswesens und Wissenschaftler: Objektive Neubewertung aller bisherigen epidemiologischen Langzeitstudien, welche keinen Zusammenhang zwischen Mobiltelefonen und Gehirntumoren fanden, insbesondere im Hinblick darauf, wie diese „scheinbar negativen oder unschlüssigen Studien" Folgendes untersuchten:

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