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Physik und Biologie der Mobiltelefontechnik
Obwohl Sicherheitsrichtlinien - mit denen sich Mobiltelefone und deren Basisstationen konform sind - gegen exzessive Erhitzung durch Mikrowellen schützen, besteht Gewissheit, dass gepulste Strahlung niedriger Intensität, wie sie gegenwärtig angewandt wird, subtile nicht-thermische Auswirkungen haben kann. Sofern diese Effekte schädliche gesundheitliche Auswirkungen haben, währen die gegenwärtigen Richtlinien unzureichend. Diese Übersichtsarbeit wird diese Möglichkeit genauer betrachten. Die benutzte Strahlung ist in der Tat von sehr geringer Intensität, aber eine Ähnlichkeit des Schwingungsverhaltens zwischen gepulster Mikrowellenstrahlung und bestimmten elektrochemischen Vorgängen im lebenden Menschen sollten unsere Besorgnis erwecken. Da diese nicht-thermischen Effekte jedoch stark von der Lebendigkeit des Organismus abhängen, darf nicht erwartet werden, dass sie so robust sind wie die thermischen Effekte. Dies wurde in der Tat so gefunden. Es kann nicht erwartet werden, dass jeder in der gleichen Weise auf die gleiche Strahlenexposition reagiert. Nichtsdestotrotz der Unsicherheiten, wie die beschriebenen nicht-thermischen Auswirkungen die menschliche Gesundheit schädigen, gibt es Übereinstimmungen zwischen einiger dieser Effekte und den neurologischen Problemen, über die einige Mobiltelefon-Nutzer sowie Menschen, die über lange Zeit von einer Basisstation bestrahlt wurden, berichteten Diese sollten uns als Wegweiser für die zukünftige Forschung dienen. ( Hyland, G.J.: Physics and biology of mobile telephony; The Lancet, Volume 356, Issue 9244, Pages 1833 - 1836, 25 November 2000)

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