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Wirkung von elektromagnetischer Strahlung im Radiofrequenzbereich auf die DNS-Integrität in männlichen Keimzellen

Prof. Aitken von der Universität Newcastle (Australien) untersuchte Samenzellen nach einer 16-stündigen Bestrahlung mit elektromagnetischer Strahlung, welche mit der von Handys ausgehenden vergleichbar war. Dabei ergaben sich Hinweise auf Schäden am genetischen Material, der DNS.
Die vorläufige Studie, die auf einer Fachkonferenz über Fruchtbarkeit in Brisbane, Australien, präsentiert wurde, sei die erste ihrer Art, und unterstütze amerikanische Forschung, die gezeigt habe, dass die Zahl der Spermien bei Menschen, die ihr Mobiltelefon sehr stark nutzen, um 40 Prozent geringer seien als bei Menschen, die es weniger nutzen.
Es ließen sich eindeutig in hoher Zahl DNS-Bruchstücke in den Samenzellen nachweisen. Solche Schäden stehen in Zusammenhang mit verminderter Fruchtbarkeit, erhöhtem Risiko für Fehlgeburten und anderen Krankheiten wie kindlichen Krebserkrankungen, Autismus, Depressionen und Schizophrenie.
In der Studie wurden die Schäden durch sog. oxydativen Stress verursacht, der dazu führte, dass schädliche Stoffwechselprodukte (sog. freie Radikale) in so großer Menge entstanden, dass die Samenzellen sie nicht mehr beseitigen konnten.

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