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Durchlässigkeit der Blut-Hirnschranke und Nervenzellschäden in Rattenhirnen 14 und 28 Tage nach Mikrowellenbestrahlung durch GSM-Mobiltelefone

Prof. Salford hat mit den Kollegen Eberhardt, Persson, Brun und Malmgren eine erneute Untersuchung über die Wirkung einer zwei Stunden dauernden Mobilfunkstrahlung auf das Rattenhirn durchgeführt. Dabei wurden verschiedene Strahlungsintensitäten benutzt (Ganzkörper-SAR 0,12 mW/kg, 1,2 mW/kg, 12 mW/kg sowie 120 mW/kg). Die Forschergruppe fand nach 14 Tagen bei den bestrahlten Ratten im Vergleich zur Kontrollgruppe eine signifikant erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke für Albumin und nach 28 Tagen eine bedeutsam vermehrte Anzahl geschädigter Nervenzellen ("dark neurons"). Es fanden sich um so mehr geschädigte Zellen, um so höher die Albuminaufnahme des Nervengewebes war.

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