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Aktuelles Thema Februar 2010:


Handy-Strahlung schädigt Nervenzellen

Neue Studie: DNA-Schäden an Nervenzellen durch 1800 MHz EMF bewiesen

Chongqing (China) - Die Arbeitsgruppe um S. Xu von der Abteilung für öffentliche Gesundheit der Medizinischen Militäruniversität in Chongqing führte ein Experiment an Nervenzellkulturen durch, die einer gepulsten elektromagnetischen Strahlung ausgesetzt wurden, welche in etwa dem Typ und der Stärke eines D2-Handys entspricht (1800MHz, SAR 2 W/kg). Es zeigten sich nach 24-stündiger Bestrahlung im genetischen Material der Mitochondrien deutliche oxidative Schädigungen, welche zu einer verminderten Nutzung der Gene in den Mitochondrien führten. Die beobachteten Schäden ließen sich durch das Hormon Melatonin unterbinden.Mitochondrien sind die „Energiefabriken" der Zellen und sind entscheidend für eine regelhafte Zellfunktion.
Kommentar der BI: Andere Studien haben deutliche Erniedrigungen der Melatoninspiegel des Menschen unter EMF-Bestrahlung gezeigt, so dass die Nervenzellen im lebenden Gehirn der EMFBestrahlung weitgehend schutzlos ausgeliefert sind. Diese Studie liefert eine gute Erklärung auf zellulärer Ebene für die in Beobachtungsstudien schon oft festgestellte Schädlichkeit von elektromagnetischer Strahlung für Nervenzellen. Gerade beim Telefonieren mit einem Handy ist die Belastung für die Nervenzellen durch die kurze Distanz zwischen Ohr und Gehirn sehr ausgeprägt.
(Brain Res. 2010 Jan 22;1311:189-96).

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