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Aktuelles Thema April 08:


Gerichtstermine im Coburger Rathaus am 29.4.08
Coburg - Das Verwaltungsgericht Bayreuth wird am 29.4.08 mehrere Verfahren über Bauanträge für Mobilfunksendemasten im Coburger Rathaussaal verhandeln. Auf der Tagesordnung stehen sowohl die Klage von Anwohnern gegen die Stadt Coburg (9:45 Uhr) als auch die Klage der Stadt Coburg gegen die Regierung von Oberfranken wegen des Bauantrags für eine Sendeanlage am Heimatring ("Alte Poststrasse"; ca. 14:00 Uhr). Wahrscheinlich wird auch die Klage der Stadt Coburg gegen die Regierung von Oberfranken wegen des geplanten Senders in der Sonnenleite mitverhandelt.
Bei den anstehenden Verfahren wird lediglich über die baurechtlichen Aspekte verhandelt, d.h. es steht nur der Sendemast als baurechtliches Objekt zur Diskussion, nicht jedoch die funktechnische Seite, welche den eigentlichen Sendebetrieb betrifft. Letztere wird über die Bundesnetzagentur geregelt, welche dem Betreiber eine Standortbescheinigung ausstellt und diesem damit die Einhaltung der bundesdeutschen Grenzwerte und die funktechnische Unbedenklichkeit bestätigt. Für den Sendemast in Creidlitz hat die Bürgerinititive bereits Widerspruch gegen die im November 2007 ausgestellte Standortbescheinigung eingelegt, hierüber ist jedoch noch nicht entschieden. Für die "Alte Poststraße" sei wohl unbestätigten Berichten zufolge der Antrag auf eine Standortbescheinigung vom Betreiber zurückgezogen worden.
Die Verhandlungen sind voraussichtlich öffentlich, so dass interessierte Bürger durchaus auch als Zuhörer zugelassen sein dürften. Näheres finden Sie in unserer Vereinszeitung, Ausgabe April 08.

Vorstellung des Gutachtens zur "Integrierten Kommunalen Mobilfunkplanung" in der Stadtratssitzung am 17.4.08
Coburg -Das als Folge des per Abhilfebeschluß angenommenen Bürgerbegehrens "Sendeanlagen" von der Stadt in Auftrag gegebene Standortgutachten wurde kürzlich fertiggestellt und wird am 17.4.08 in der Stadtratssitzung den Stadträten und den Bürgern vorgstellt werden. Das Standortgutachten soll die Grundlage darstellen für eine kommunale Mobilfunkplanung unabhängig von den ausschließlich finanziellen Interessen der Mobilfunkbetreiber und rein nach Kriterien der Gesundheitsvorsorge, ganz nach dem Motto "Maximale Gesundheitsvorsorge bei erhaltener Netzabdeckung". Dass die Mobilfunkbetreiber ausschließlich nach finanziellen Interessen agieren, lässt sich allein schon daran erkennen, dass sie derartige kommunale Mobilfunkkonzepte rigoros ablehnen und bekämpfen. Betreiber tolerieren in aller Regel keinerlei Einschränkungen, insbesondere wenn sie mit höheren Investitions- und Betriebskosten einhergehen sollten. Deshalb werden Sendeanlagen auch immer möglichst an Standorte gebaut, welche schon die erforderliche Infrastruktur aufweisen (ausgebaute Zufahrtswege, Stromanschluß). Dies ist normalerweise innerhalb oder am Rande der Wohnbebauung gegeben. In genau diesen Bereichen stellen diese Sendeanlagen jedoch ein hohes gesundheitliches Risiko für die Anwohner dar. Dies scheint jedoch für die Betreibergesellschaften von absolut untergeordneter Bedeutung zu sein. Näheres finden Sie in unserer Vereinszeitung, Ausgabe April 08.



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