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Datum Event

30. Juli 2013

Mobilfunkstammtisch der Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V. in der Vereinsgaststätte der TSG Creidlitz in Coburg (Creidlitzer Str. 119c), wie immer um 19:00 Uhr.

16. Juli 2013

WICHTIGE INFORMATION: Da das ASADO ab dem Mai 2013 nicht mehr für unsere Treffen zur Verfügung steht, treffen wir uns in Zukunft in der Vereinsgaststätte der TSG Creidlitz. Mobilfunkstammtisch der Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V. in der Vereinsgaststätte der TSG Creidlitz in Coburg (Creidlitzer Str. 119c), wie immer um 19:00 Uhr.

21. März 2013 Vortrag in Grub zum Thema Mobilfunk (Gasthaus Langert, 19:30 Uhr)
21. März 2013 Verwaltungsgericht Bayreuth, O2-Telefonica gegen Stadt Coburg: Das Verfahren um die Baugenehmigung für einen laut Bebauungsplan nicht zulässigen Mobilfunkmast im Stadtteil Pilgramsroth ging in erster Instanz zu Ungunsten der Stadt Coburg aus. Die Stadtverwaltung wurde (aus für die Bürgerinitiative nicht nachvollziehbaren Gründen) dazu verurteilt, eine Baugenehmigung für den von O2-Telefonica beantragten Mast zu erteilen. Die Stadt Coburg ist gegen diesen Beschluss in Revision gegangen, der Gerichtstermin vor dem Bayer. Verwaltungsgerichtshof in München steht noch nicht fest. Aus Sicht der Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg steht der Bayreuther Richterspruch in krassem Gegensatz zu den Urteilen des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (2010) und des Bundesverwaltungsgerichts (2012), welche beide eine kommunale Mobilfunkplanung und den Ausschluss von Mobilfunksendeanlagen aus Wohngebieten auch aus Gründen der Gesundheitvorsorge für zulässig erachteten.
12. März 2013 Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V. in der Gaststätte ASADO in Coburg (Badergasse 3), um 20:00 Uhr. Von 19:00 bis 20:00 Uhr findet eine Vorstandssitzung statt, zu der jedes Vereinsmitglied herzlich eingeladen ist
26. Feb. 2013 Mobilfunkstammtisch der Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V. in der Gaststätte ASADO in Coburg (Badergasse 3), wie immer um 19:00 Uhr.
13. März 2012 Mitgliederversammlung und Neuwahlen des Vorstands der Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V. in der Gaststätte ASADO in Coburg (Badergasse 3), wie immer um 19:00 Uhr.
15. Dez. 2011 Stadtratssitzung in Coburg: Der Stadtrat verabschiedet den nach Gesundheitsvorsorgeaspekten erstellten Bebauungsplan für "Coburg Ost" (Pilgramsroth)
13. Sept. 2011

WICHTIGE INFORMATION: Da die Loreley ab dem Aug. 2011 nicht mehr für unsere Treffen zur Verfügung steht, treffen wir uns in Zukunft im Café & Restaurant ASADO in der Badergasse 3. Mobilfunkstammtisch der Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V. in der Gaststätte ASADO in Coburg (Badergasse 3), wie immer um 19:00 Uhr.

25. März 2010 Stadtratssitzung in Coburg: Der Stadtrat fasst einen wegweisenden Beschluss zur Umsetzung einer integrierten kommunalen Mobilfunkplanung für das Coburger Stadtgebiet.
2. März 2010 Mitgliederversammlung und Neuwahlen des Vorstands der Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V. in der Gaststätte Loreley in Coburg (Herrengasse 14), Beginn 20:00 Uhr.
27. Juni 2009 Informationsstand der Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V. in der Coburger Fußgängerzone (Nähe Marktplatz) im Rahmen des Coburger Selbsthilfetages
03. April 2009 Gespräch über die Umsetzung des Standortgutachtens: Festlegung von besonders schützenswerten Bereichen im Stadtgebiet. Teilnehmer: Stadtverwaltung inklusive OB Kastner, Fraktionsvorsitzende des Stadtrats, Vertreter der Bürgerinitiative Miobilfunk in Coburg e.V. sowie der Verfasser des Standortgutachtens.
17. März 2009 Jahreshauptversammlung der Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V. in der Gaststätte Loreley in Coburg (Herrengasse 14), Beginn um 19:30 Uhr. Einladung und Tagesordnung gehen separat zu (Email, Fax, Post).
03. Feb. 2009 Mobilfunkstammtisch der Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V. in der Gaststätte Loreley in Coburg (Herrengasse 14), wie immer um 19:00 Uhr. Anschließend um 20:00 Uhr Vorstandssitzung der BI. Alle interessierten Mitglieder sind herzlich eingeladen. Thema: Gespräch über Nachbesserungen des von Herrn Kamp verfassten Standortgutachtens. Vorbereitung der Jahreshauptversammlung für 2009
30. Sept. 2008 Anstelle des Mobilfunkstammtischs nimmt die Bürgerinitiative an der Demonstration in Neustadt bei Coburg teil (Themen: Gesundheitsreform sowie 380kV-Leitung)
20. Sept. 2008 Infostand der Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V. in Coburger an der Mauer. Thema: Nächste Schritte zur Umsetzung des Bürgerbegehrens "Sendeanlagen". Was hat die Stadt schon getan, was steht noch aus?
19. Aug. 2008 Außerordentliche Vorstandssitzung der Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V. in der Gaststätte Loreley. Dem Vorstand und zahlreichen interessierten Mitgliedern der BI wurde erstmals Einblick in das von Herrn Kamp (Fa. enorm) verfasste Standortgutachten für eine kommunale Mobilfunkplanung gegeben.
16. Aug. 2008 Infostand der Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V. in der Coburger Fußgängerzone im Rahmen zum Standortgutachten für Mobilfunkstandorte in Coburg
21. Juni 2008 Infostand der Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V. in der Coburger Fußgängerzone im Rahmen des bundesweiten Mobilfunkaktionstages. Beginn 9:30, Ende 14:00 Uhr. Preisrätsel mit Fragen rund ums Thema Mobilfunk und fünf schönen Gewinnen. Jeder ist zur Teilnahme eingeladen!
29. April 2008 Verwaltungsgerichtsverfahren im Coburger Rathaus (Baugenehmigungen für Creidlitz/Ketschendorf um 9:45 Uhr und Heimatring/Demo und 14:00 Uhr).
19. April 2008 Infostand der Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V. in der Fußgängerzone im Rahmen des Coburger Selbsthilfetages.
17. April 2008 Präsentation des Standortgutachtens für eine integrierte kommunale Mobilfunkplanung durch die Fa. enorm vor dem Coburger Stadtrat. Da es sich um eine öffentliche Sitzung handeln dürfte, können interessierte Bürger an der Präsentation teilnehmen.
15. April 2008 Mobilfunkstammtisch der Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V. in der Gaststätte Loreley in Coburg (Herrengasse 14), wie immer um 19:00 Uhr. Aktuelles Thema ist die Vorbereitung des Infostands in der Fußgängerzone (am 19.4.08) im Rahmen des Selbsthilfetages, ferner die anstehenden Gerichtsverfahren im Coburger Rathaus (Baugenehmigungen für Creidlitz/Ketschendorf und Heimatring/Demo).
19. Feb. 2008 Jahreshauptversammlung der Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V.: Bei den satzungsgemäß anstehenden Neuwahlen wird der bisherige Vorstands bestätigt. Es wird ferner beschlossen, dass zukünftig die Vereinstreffen (Stammtisch, Vorstandssitzungen, Versammlungen) in der Gaststätte "Loreley" stattfinden (Coburg, Herrengasse 14). Turnus wie bisher an jedem zweiten Dienstag, Uhrzeit wie gewohnt um 19:00 Uhr.
30. Okt. 2007 Filmvorführung im Münchner Hofbräu in Coburg (großer Saal). Gezeigt wird der Film "Der Handykrieg". Die Veranstaltung war gut besucht, es wurde auch anschließend diskutiert. Allerdings erschien von den Stadträten Coburgs, die alle persönlich eingeladen wurden, nur ein einziger und der ist ohnehin Vereinsmitglied. Dies ist sehr schade, denn gerade unsere gewählten Vertreter sollten sich über ein solches Thema informieren.
13. Okt. 2007 Informationsstand der Bürgerinititive Mobilfunk in Coburg e.V.in der Coburger Fußgängerzone von 9:30 Uhr bis ca. 13:00 Uhr mit Informationen zum Thema Mobilfunk, z.B. bzgl. Hinweisen auf Gesundheitsschäden und zur Gesundheitsvorsorge, weiterhin natürlich über die aktuelle Situation in Coburg (Creidlitz!) und über das, was die Bürgerinitiative dagegen zu tun gedenkt bzw. schon unternommen hat.
18. Sept. 2007 "Der Handykrieg": Diskussionsabend mit Filmvorführung im Haus „Contakt“ in Coburg um 19.30 Uhr (Untere Realschulstr. 3)
28. Juni 2007 Der Stadtrat von Coburg hat in seiner Juni-Sitzung abgelehnt, eine Veränderungssperre zur Absicherung der Planungsmaßnahmen zu beschließen, die wegen des Mobilfunk-Stadtratsbeschlusses vom Feb. 2007 erforderlich sind. Die im März einstimmig beschlossene "umfassende Information" der Stadträte durch ein geeignetes Planungsbüro und einen externen Fachanwalt über eine "Integrierte Coburger Mobilfunkplanung" hat bis heute noch nicht stattgefunden, obwohl die Stadtverwaltung laut des Stadtratsbeschlusses dazu ganz klar verpflichtet war. Hier sollte die Stadtverwaltung schleunigst ihrer Aufgabe nachkommen.
16. Mai 2007 Der Stadtrat von Coburg hat in seiner Mai-Sitzung wegen der aktuellen Problematik im Heimatring/Alte Poststraße sowie in der Sonnenleite beschlossen, gegen die Bescheide der Regierung von Oberfranken am Verwaltungsgericht zu klagen. Den Antrag von Stadtrat Denninger-Liebkopf auf unverzügliche Einleitung von baurechtlichen Sofortmaßnahmen hat der Stadtrat in Hinblick auf den zunächst vorgesehenen Klageweg bis auf die nächste Sitzung vertagt.
04. Mai 2007 Das Netzwerk Risiko Mobilfunk Oberfranken e.V. organisiert ein oberfränkisches Vernetzungstreffen für mobilfunkkritische Bürgerinitiativen in Kulmbach, Kommunbrauhaus (Grünwehr 17, 95326 Kulmbach, Tel. 09221/84490). Herzlich eingeladen sind alle mobilfunkkritischen Bürger Oberfrankens und natürlich auch aus den daran angrenzenden Regionen. Ziel des Treffens ist einerseits die Kontaktaufnahme untereinander sowie die weitere Organisation und Strukturierung einer bayern- und bundesweiten Vernetzung der Mobilfunkkritiker. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr.
14. April 2007 Vernissage des Coburger Malers und Grafikers Heinz Künzel im Haus Contakt. Der Erlös der bis zum 28.04.07 dauernden Ausstellung geht zugunsten der "Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V.". Eröffnungsveranstaltung am 14.04.2007 um 16:00 Uhr mit Jazz-Musik (Bossa Nova, Salsa u.v.m.), Eintritt frei.
22. Feb. 2007 In der Coburger Stadtratssitzung wird das von der Bürgerinititive Mobilfunk in Coburg e.V. initiierte Bürgerbegehren "Sendeanlagen" für zulässig erklärt. Danach nimmt der Verlauf der Stadtratssitzung eine für alle Beteiligten sehr überraschende Wende. Auf Vorschlag der Stadtratsopposition kommt es zu einer Abstimmung, in welcher sich eine klare Mehrheit von 21:16 Stimmen dafür ausspricht, den jetzt anstehenden Bürgerentscheid unverändert als Stadtratsbeschluss zu übernehmen. Der diesbezügliche Bürgerentscheid wird damit hinfällig. Jetzt ist es erforderlich, dass die Stadtverwaltung - wie im Beschluss gefordert - unverzüglich sämtliche denkbaren Möglichkeiten eruiert und ergreift, um Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk in Coburg zu etablieren. Zeil ist es, die Belastung der Bevölkerung mit elektromagnetischer Strahlung unter einem Wert von 10 (Innen) bzw. 100 µW/m² (Außenbereich) zu halten. Dazu sind natürlich weitere Stadtratsbeschlüsse erforderlich. Die Bürgerinitiative erwartet nun, dass die bisherige klare Stadtratsmehrheit auch weiterhin konsequent diese Problematik verfolgt und die erforderlichen Beschlüsse dazu zügig verabschiedet.
12. Feb. 2007 Abgabetermin des Bürgerbegehrens "Sendeanlagen" bei der Stadt Coburg. Bereits am 07.02.2007 wurde die Anzahl der erforderlichen Unterschriften erreicht. Insgesamt wurden 3124 Unterschriften bei der Stadtverwaltung eingereicht, weit mehr als die erforderliche Mindestzahl von 2339.
25. Jan. 2007 Gemeinsame Informationsveranstaltung der Initiative "Mobilfunkkritische Bürger Rödental" und der "Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V." über die Mobilfunkproblematik allgemein sowie aus medizinischer Sicht. Ferner wird über die Möglichkeiten der Umsetzung von Gesundheitsvorsorgekonzepten auf kommunaler Ebene gesprochen. Die Veranstaltung findet im Evangelischen Gemeindezentrum in der Beetäcker Straße 2 in Rödental statt und beginnt um 19:00 Uhr.
11. Jan. 2007 Treffen von Vertetern der Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V. und der Initiative "Wir@Coburg" im Coburger Rathaus. Das Gespräch diente einer gegenseitigen Darlegung der Standpunkte und verlief in einer freundlichen Atmosphäre. Einvernehmen bestand darin, dass der Gesundheitsschutz im Hinblick auf die drahtlose Kommunikationstechnik ein wichtiger Faktor bei der Umsetzung des Konzepts von "Wir@Coburg" und T-City ist. Am 19.01.07 fand dann ein kurzes Gespräch über dieses Treffen mit den Vertretern der Coburger Printmedien statt, bei welchem die Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V. eine Stellungnahme an die Presse gab.
Jan. und Feb. 2007 Unterschriftensammlung für das Bürgerbegehren "Sendeanlagen" im Stadtgebiet Coburg durch die Mitglieder der Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V..
12. Dez. 2006 Mobilfunk-Stammtisch der "Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V." wie gewohnt um 19 Uhr im Ratskeller. Besprechung und weitere Planung des am 2. Adventssamstag in der Fußgängerzone gestarteten Bürgerbegehrens.
09. Dez. 2006 Informationsstand zum Thema Mobilfunk in Coburg (Nähe Stadtcafe). Vorstellung des geplanten Bürgerbegehrens und Start der Sammlung der erforderlichen Unterschriften.
10. Nov. 2006 Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative Creidlitz in der Gaststätte "Zur Quelle" um 19:30 Uhr (Hambacher Weg 7). Thema: "Mobilfunk: Was ist aus gesundheitlicher Sicht zu erwarten, welche Möglichkeiten des Eingreifens bestehen?" sowie aktuelle Informationen zum geplanten Sendemast "Totengasse" in Creidlitz.
21. Sept. 2006 Der Coburger Stadtrat lehnt mehrheitlich den eingereichten Bürgerantrag zur Umsetzung einer städtischen Mobilfunkplanung unter Berücksichtigung einer maximalen Gesundheitsvorsorge ab. Die Entscheidung der Stadträte erfolgte auf der Basis einer Stellungnahme des Rechtsamts der Stadt Coburg, welches den Bürgerantrag und einen gleichlautenden interfraktionellen Stadtratsantrag als rechtswidrig ansah und den Stadträten eine Ablehnung des Antrags nahe legte. Die Möglichkeit einer umfassenden Information des Coburger Stadtrats durch Fachleute, die sich schon mit einer derartigen Planung befasst und diese auch seit Jahren schon erfolgreich umgesetzt haben, wurde vom Coburger Oberbürgermeister als nicht erforderlich angesehen.
20. Sept. 2006 Informationsveranstaltung der "Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V." im katholischen Gemeindezentrum St. Augustin über die Möglichkeiten einer "integrierten kommunalen Mobilfunkplanung". Die Referenten Rechtsanwalt Frank Sommer (Stadtrat in Gräfelfing) und Johannes Kamp (Geschäftsführer der in der Mobilfunkplanung versierten Firma 'enorm') stellten auf bestechende Weise die Möglichkeiten einer Kommune dar, wie sie durch aktives Vorgehen mit Hilfe der Bauplanungsrechts und der Bauleitplanung den Spagat zwischen flächendeckender Mobilfunkversorgung und gleichzeitig maximalem Gesundheitsschutz schaffen kann.
Zu dieser Veranstaltung wurden von der Bürgerinitiative über 300 Kommunalpolitiker aus Stadt und Landkreis Coburg eingeladen, die Resonanz der hiesigen Politiker war allerdings erschreckend gering, unter den Zuhörern waren kaum mehr als 20 Kommunalpolitiker vertreten.
07. Sept. 2006 Informationsveranstaltung der "Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V." in der Gaststätte "Corrado" um 19:30 Uhr (Pilgramsroth Nr. 58). Thema: "Mobilfunk: Was ist aus gesundheitlicher Sicht zu erwarten, welche Möglichkeiten des Eingreifens bestehen?"
09. Aug. 2006 "Infotag Mobilfunk und Gesundheit" der Bürgerinitiative in der Coburger Fußgängerzone. Erfreulich war die starke und positive Resonanz bei der Bevölkerung. Der gegenüber liegende Informationsstand des von den Mobilfunkbetreibern getragenen und bekannterweise mobilfunkfreundlichen IZMF (Informationszentrum Mobilfunk) wurde hingegen nur spärlich frequentiert.
Aug. 2006 Die "Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg" wird ins Vereinsregister eingetragen und heißt von jetzt an "Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg e.V.". Außerdem wurde vom Finanzamt Coburg die Gemeinnützigkeit des Vereins anerkannt.
24. April 2006 Übergabe des Bürgerantrags zum Thema Mobilfunk durch den Vorstand der "Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg" an den Oberbürgermeister der Stadt Coburg. Im Bürgerantrag wird gefordert, dass die Stadt Coburg ein Konzept beschließt, welches mittels Bauleitplanung und Bauordnungsrecht den vorbeugenden Gesundheitsschutz im Hinblick auf die Immissionen durch elektromagnetische Strahlung im Rahmen des Ausbaus der Mobilfunktechnologie etabliert. Durch Ausweisung von Positivstandorten für Mobilfunksendeanlagen, die den im Bürgerantrag genau definierten Kriterien entsprechen, lässt sich ein derartiges Konzept verwirklichen. Diese Kriterien orientieren sich an den von der Landessanitätsdirektion Salzburg herausgegebenen Vorsorgewerten. Die Positivstandorte müssen durch ein von den Mobilfunkbetreibern unabhängiges Fachbüro anhand eines dreidimensionalen, digitalisierten Modells des Stadtgebietes festgelegt werden. Von der Stadt Coburg wird ferner gefordert, durch geeignete Sofortmaßnahmen zu gewährleisten, dass bis zur vollständigen Umsetzung dieses Konzepts der weitere Ausbau der Mobilfunktechnologie zeitlich befristet unterbunden wird. Diese Maßnahmen sind im Bürgerantrag dezidiert aufgeführt und beinhalten u.a. eine Veränderungssperre. Nur durch vernünftige Planung kann eine ausreichende Versorgung des Stadtgebietes hinsichtlich der heutigen mobilen Kommunikationsmöglichkeiten ohne Inkaufnahme negativer Auswirkungen auf die Gesundheit der Bürger Coburgs gewährleistet werden. Diese den Kommunen ureigene Planungshoheit darf die Stadt Coburg nicht aus der Hand geben und den mit dem Ziel der Gewinnmaximierung planenden Mobilfunkbetreibern überlassen. Die Grundlage für eine Minimierung potenziell schädlicher Effekte auf die Bürger und somit auch für einen vorbeugenden Gesundheitsschutz ergibt sich schon aus dem Artikel 2 Abs. 2 unseres Grundgesetzes: "Jeder hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit". Dies muss eines der obersten Ziele einer jeden Stadtverwaltung darstellen. Der Bürgerantrag wird von insgesamt 1389 wahlberechtigten Coburger Bürgern unterstützt.
06. April 2006 Beim Treffen der oberfränkischen mobilfunkkritischen Bürgerinitiativen im Stadtschloss in Lichtenfels wurde der Verein "Netzwerk Risiko Mobilfunk Oberfranken" gegründet. Zum Vorsitzenden wurde Herr Sebastian Wolf aus Bad Rodach gewählt.
04. April 2006 Die Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg konstituiert sich als Verein, die Eintragung ins Vereinsregister wird in Kürze erfolgen. Ziele des Vereins sind insbesondere die Information der Bevölkerung über die gesundheitlichen Risiken sowie finanzielle und psychosozialen Folgen beim Umgang mit Mobiltelefonen. Außerdem die Förderung der Gesundheitsvorsorge und die Unterstützung bei der Erfassung von Gesundheitsschäden im Umkreis von Quellen hoch- und niederfrequenter elektromagnetischer Felder. Aber auch die Verhinderung oder verträgliche Gestaltung von Eingriffen in das Orts- und Landschaftsbild, Beratung und Hilfe bei der Problemlösung und Hilfe bei der Rehabilitation Geschädigter stellen Ziele des Vereins dar. Die 30 Gründungsmitglieder wählten Dr. Gerd Kleilein als Vorsitzenden, Norbert Denninger-Liebkopf als stellvertretenden Vorsitzenden und Dr. Klaus Klumpers als Schatzmeister. In den Vorstand wurden weiterhin Volker Heinel, Rudolf Hofmann, Klaus Kreuzer und Wolf-Rüdiger Benzel als Beisitzer gewählt. Schwerpunkte der nächsten Zeit sind der Bürgerantrag in Coburg und eine erste Bestandsaufnahme der Situation und Handlungsfelder im Landkreis.
März/April 2006 Unterschriftensammlung im Stadtgebiet von Coburg für einen Bürgerantrag zum Thema Mobilfunk. Durch den Bürgerantrag soll die Stadt Coburg angehalten werden, ein eigenes Mobilfunkkonzept zu entwickeln und die Bauleitplanung für das Stadtgebiet dementsprechend zu gestalten. Dazu ist es erforderlich, ein Standortgutachten erstellen zu lassen, welches Positivstandorte für Mobilfunksendeanlagen ausweist und von einem von den Mobilfunkbetreibern unabhängigen Ingenieurbüro erstellt werden muss. Für das Gutachten kann die Stadt die Vorgaben für die Berechnungen selbst bestimmen und dementsprechend Belastungswerte hinsichtlich der elektromagnetischen Strahlung festsetzen, die z.B. dem Salzburger Vorsorgewert entsprechen (100µW/m² außen und 10µW/m² im Innenbereich) sowie Sendemasten möglichst außerhalb von bewohnten Gebieten einzuplanen. Durch die Verpflichtung zum sog. "Roaming" kann zudem die Anzahl der Sendemasten niedrig gehalten werden. Ziel dieses Vorgehens ist, das Prinzip eines vorbeugenden Immissions- und Gesundheitsschutzes im Mobilfunkkonzept der Stadt zu etablieren.
Unterschriftenlisten können unter der Adresse marschberg@forum-mobilfunk.de per E-Mail angefordert werden.
04. April 2006 Herr Lloyd Morgan, einer der Direktoren des U.S.-amerikanischen zentralen Hirntumorregisters, hat in einer Präsentation auf ein deutlich erhöhtes Hirntumorrisiko bei Belastung durch elektromagnetische Strahlung hingewiesen. Besonders anfällig ist dabei die Altersgruppe der 20- bis 29-jährigen, hier wird ein bis zu siebenfach erhöhtes Risiko genannt. Insgesamt führt er ein durchschnittlich auf das dreifache erhöhtes Hirntumorrisiko an. Auffällig ist ferner eine Gegenüberstellung von Studien, die von der Mobilfunkindustrie gesponsort wurden, und Studien mit unabhängiger Finanzierung. Die unabhängigen Studien haben zum Großteil eine deutliche Risikoerhöhung für Hirntumoren gezeigt, die durch die Betreiber finanzierten Studien fanden allesamt kein oder ein nur gering erhöhtes Risiko (so auch die europaweit durchgeführte Interphonestudie). Herr Morgan interpretierte dieses Phänomen mit der Aussage: "Beiß nicht in die Hand, die Dich füttert".
17. März 2006 Die neu gegründete Bürgerinitiative Creidlitz-Ketschendorf sammelte 1094 Unterschriften gegen einen geplanten Mobilfunkmast zwischen Creidlitz und Ketschendorf. Die Unterschriften wurden Herrn Ulmann von einer Delegation der Bürgerinitiative überreicht. Herr Ulmann versprach, sich des Anliegens anzunehmen, schränkte jedoch ein, dass die Kommunen nur geringe Einflussmöglichkeiten hätten.
16. März 2006 In der Gaststätte "Münchner Hofbräu" in der kleinen Johannisgasse fand eine von etwa 160 Personen besuchte Veranstaltung zur Gründung der "Bürgerinitiative Mobilfunk in Coburg" statt, welche die bisherigen Initiativen in Coburg Stadt und Landkreis zusammenfassen und ein koordiniertes Arbeiten ermöglichen soll. Näheres dazu kann dem Einladungsschreiben entnommen werden.
03. März 2006 Treffen der oberfränkischen mobilfunkkritischen Bürgerinitiativen in Bischberg. Herr RA Sommer sowie Herr Kamp (enorm GmbH) erläuterten den Anwesenden die Möglichkeit eines Einflusses der Kommunen auf den Mobilfunkausbau. Der Einfluss ist möglich über eine Bauleitplanung, welche einen vorbeugenden Immissionsschutz im Gemeindegebiet etabliert und mittels eines Standortgutachtens durch ein von den Mobilfunkbetreibern unabhängiges Ingenieurbüro niedrige Immisionswerte bei einer ausreichenden Mobilfunkversorgung gewährleistet. Die Vorgabekriterien dazu müssen sich nicht an den bundesdeutschen Grenzwerten orientieren, sondern können deutlich niedriger liegen (z.B. Salzburger Vorsorgewert).
Nov. 2005 Sowohl in der Stadt Bern als auch im gesamten Kantonsgebiet wurde ein genereller Baustopp für Mobilfunksendemasten von den zuständigen Behörden verfügt.
Nov. 2005 Im österreichischen Hausmannstätten in unmittlebarer Nähe von Graz wurde eine Häufung von Krebserkrankungen in der Umgebung eines Mobilfunkmastes festgestellt. Herr Dr. Gerd Oberfeld aus Salzburg hat einen offiziellen Auftrag erhalten, dies wissenschaftlich zu untersuchen
Okt./Nov. 2005 Im Stadtgebiet Coburg werden die Mobilfunkbetreiber nach einer in den letzten Monaten etwas ruhigeren Phase jetzt wieder sehr aktiv. Presseberichten zufolge sollen neue Masten im Stadtteil "Heimatring" (30m-Mast) mitten in einem Wohngebiet und in der Nähe von Schulen und einem Kindergarten sowie in Scheuerfeld am Rande eines Wohngebietes aufgestellt werden. Auch zwischen Ketschendorf und Creidlitz ist ein ca. 40m hoher Sendemast geplant. Ferner wird wieder im Bereich des Marschbergs nach einem Standort gesucht. In den ersten beiden Fällen werden die Grundstücke von der SÜC bzw. von der FWO zur Verfügung gestellt. Im Heimatring ist es bereits zur Gründung einer Bürgerinitiative gekommen, die über 600 Unterschriften von Anwohnern gegen die Errichtung des Mastes gesammelt hat und diese der Stadtverwaltung übergeben hat.
Okt. 2005 Die Wiener Ärztekammer hat eine Plakataktion für die Wartezimmer der Ärzte gestartet, in welcher sie vor den möglichen negativen Langzeitwirkungen durch Mobilfunkstrahlen warnt. Es wird zu "maximaler Vorsicht" geraten, da die Gefahren durch elektromagnetische Felder nicht wirklich abzuschätzen seien, und sich die Hinweise auf Langzeitgefährdungen des Menschen verdichten. Auf dem zum Download angebotenen Plakat werden unter anderem zehn Regeln für die Handynutzung aufgelistet.
Juni 2005 Im österreichischen Müllendorf (Burgenland) wurde jetzt eine Klage gestartet, die eine Verlegung umstrittener Mobilfunkmasten bewirken soll. Die Mobilfunkbetreiber hatten sich in vorausgehenden Gesprächen als wenig bis gar nicht entgegenkommend gezeigt und die Meinung vertreten, dass - solange nichts nachgewiesen sei - kein Handlungsbedarf bestehe.
Mai/Juli 2005 Von einer Gruppe Coburger Ärzte wird der Coburger Mobilfunkappell verabschiedet, den innerhalb kurzer Zeit ca. 90 Ärzte aus Coburg und Umgebung unterstützten.
März 2005 Die schwedischen Hautärzte Örjan Hallberg und Olle Johansson vom renommierten Stockholmer Karolinska-Institut arbeiten seit Jahren an der Erforschung der Ursachen für den seit 1955 beobachteten drastischen Anstieg von Melanomen ("schwarzer Hautkrebs"). Sie kamen zu dem Schluß, dass zumindest in Schweden keine Abhängigkeit von der UV-Licht-Bestrahlung besteht, da das Reiseverhalten der schwedischen Bevölkerung sich erst sieben Jahre nach dem Ansteigen des Auftretens dieses Tumors änderte. Alle ihre Untersuchungen belegen hingegen die These, dass das Melanom vielmehr korreliert ist mit der Einführung des frequenzmodulierten Fernsehens und Rundfunks (Sendefrequenz ca. 100 MHz)in den 50-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Schon 2002 wurde eine enge Korrelation nachgewiesen zwischen dem Auftreten von Melanomen in einer Region und der Belastung durch FM-Sender (Hallberg, Ö.; Johansson, O: Melanoma incidence and frequency modulation (FM) broadcasting. In einer Veröffentlichung im Jahr 2004 bringen sie weitere Daten, die einen Zusammenhang zwischen Melanomen und FM-Sendern wahrscheinlich machen. Es wird vor allem eine wissenschaftlich nachvollziehbare Erklärung geliefert, warum Melanome gehäuft am Rumpf und nicht an den dem Licht ausgesetzten Stellen im Gesicht und Nacken sowie an den Armen auftreten (Hallberg, Ö, Johansson, O.: Malignant melanoma of the skin - not a sunshine story!). Eine weitere Arbeit aus dem Jahre 2005 betrachtet das Auftreten von Melanomen in Abhängigkeit vom Alter und kommt zu dem Schluss, dass auch dafür die FM-Sendestationen ein ausgezeichnetes statistisches Modell bieten (Hallberg, Ö, Johansson, O.: FM Broadcasting exposure time and malignant melanoma incidence).
29.01.2005 Die Verfasser des "Bamberger Appells" und der "Ärztliche Qualitätszirkel Elektromagnetische Felder in der Medizin - Diagnostik, Therapie, Umwelt" haben in Bamberg ein internationales Mobilfunksymposium unter Mitwirkung renommierter Wissenschaftler veranstaltet. Unter anderem wurde die endgültige Fassung der sog. "Nailaer Ärztestudie" von Herrn Dr. Eger vorgestellt (Download der Präsentation als PDF; 8,5 MByte). Die Studie, die schon über die Grenzen Deutschlands hinaus für Furore gesorgt hat, wurde inzwischen veröffentlicht in der Zeitschrift Umwelt-Medizin-Gesundheit. Weitere Vorträge hielten Herr Dr. Virnich über die physikalischen Eigenschaften elektromagnetischer Strahlung, Herr Prof. Dr. Hecht über die Auswirkungen von EMF auf den Schlaf, Herr Dr. Oberfeld über epidemiologische Untersuchungen zu Mobilfunksendeanlagen sowie Herr Dr. Warnke über Schädigungen des Menschen durch Hochfrequenzstrahlung. Sehr interessant war ein kurzfristig ins Programm genommener Vortrag von Herrn Dr. Jandrisovits aus Österreich, der über eine drastische Häufung von zahlreichen Erkrankungen im Einzugsgebiet seiner Allgemeinarztpraxis nach Inbetriebnahme mehrerer Mobilfunksendeanlagen in der Nähe seines Wohnortes berichtete und der beeindruckende Zahlen dazu vorlegte. Ein Überblick über alle Vorträge findet sich unter folgendem Link.
17.12.2004 Erstes Treffen und Gründungsveranstaltung des von der Bayerischen Ärztekammer anerkannten Qualitätszirkels "Elektromagnetische Felder in der Medizin - Diagnostik, Therapie, Umwelt" in Bamberg.
18.10.2004 Herr Dr. H. Eger diskutierte über die von den Nailaer Ärzten erstellte Studie zur Gesundheitsgefahr durch die Mobilfunkbasisstation in Naila mit hochrangigen Vertetern des Landesamts für Umweltschutz in Bayern, des bayerischen Krebsregisters und der Regierung von Oberfranken. In der wissenschaftlich geführten Diskussion konnten die Argumente der Regierungsvertreter die Studienergebnisse nicht wesentlich erschüttern, wenngleich noch die eine oder andere Nachberechnung sowie ein Vergleich mit dem Krebsregister in Bayern sowie gegebenenfalls auch Feldstärkemessungen in Naila von Regierungsseite gewünscht und vorgeschlagen wurden.